Regionalbudget KielRegion

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Regionalbudget KielRegion

Eine Million für die Region

Gemeinsam Projekte in der KielRegion voran bringen

KielRegion, 8. November 2016. Das Regionalbudget für die KielRegion ist da: Insgesamt 1.125.000 Euro können in den kommenden drei Jahren in regionale Projekte fließen. Heute Nachmittag übergab Ernst Hansen, Leiter der Landesplanung, den Förderbescheid an Janet Sönnichsen, Geschäftsführerin der KielRegion GmbH. „Wir freuen uns auf viele gute Projektanträge, die unsere Region weiter voran bringen“, erklärt Janet Sönnichsen.

Die KielRegion ist ein Zusammenschluss der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde sowie der Landeshauptstadt Kiel. „Unsere Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit in dieser Region zu fördern und die Region gemeinsam voran zu bringen. Unsere Kernthemen sind ‚Wirtschaft und Mobilität‘, ‚Wissen und Innovation‘ und Regionalmarketing“, sagt Janet Sönnichsen. Zu den Partnern der KielRegion zählen die Wirtschaftsförderungsagenturen, die Unternehmensverbände und die Kreishandwerkerschaften der Region sowie die Agenturen für Arbeit Kiel und Neumünster, die IHK zu Kiel, die Förde Sparkasse, der DGB Region KERN. „Insbesondere Dank der vielfältigen Akteure, die sich einbringen und stark machen für unsere Region, haben wir viele tolle Ideen und große Ziele“, so Sönnichsen. Die Schwierigkeit bei der Umsetzung guter Projektideen sei angesichts knapper Mittel immer die Finanzierung. Die Lösung: Ein Regionalbudget musste her.

In anderen Bundesländern gibt es dieses Förderinstrument schon länger. Diese Budgets sollen Regionalmanagements in die Lage versetzen, Maßnahmen und Projekte eigenständig umzusetzen. Es können Projekte durchgeführt werden zur:

Verbesserung der regionalen Kooperation, Mobilisierung und Stärkung regionaler Wachstumspotentiale, Verstärkung von Maßnahmen des Regionalmarketings sowie Verbesserung der Fachkräfteversorgung. Die Förderung erfolgt aus dem Landesprogramm Wirtschaft beziehungsweise der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Es handelt sich also  um Bundesmittel, die bisher in Schleswig-Holstein nicht zur Verfügung standen. „Die Voraussetzung für dieses Budget ist, dass es ein funktionierendes Regionalmanagement mit einer Strategie für die regionale Entwicklung gibt“, erklärt Janet Sönnichsen und fügt hinzu: „Ich bin stolz, dass wir als KielRegion das erste Regionalbudget in Schleswig-Holstein bekommen!

„Als Vorsitzender des Lenkungsausschusses der KielRegion freue ich mich ganz besonders über das Regionalbudget, weil es eine großartige Chance für die Weiterentwicklung unserer Region bietet“, so Jörg Orlemann, Hauptgeschäftsführer die Industrie- und Handelskammer zu Kiel. Das Regionalbudget solle insbesondere dazu beitragen, die Zusammenarbeit innerhalb der Region weiter zu verbessern.

Die KielRegion GmbH verwaltet das Budget und nimmt Anträge entgegen. Die Förderquote liegt bei 80 Prozent. Das bedeutet, dass Projektträger*innen 20 Prozent Eigenanteil einbringen müssen. Über einen Zeitraum von drei Jahren können jährlich 300.000 Euro Fördermittel fließen. Dazu kommen dann Eigenanteile der einzelnen Projekte. „Es ist somit möglich, dass insgesamt 1.125.000 Euro für regionale Projekte eingesetzt werden“, so Sönnichsen.

Projektanträge einreichen können Gemeinden, Gemeindeverbände, juristische Personen, die steuerbegünstigte Zwecke verfolgen, und alle, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind. „Dabei ist es wichtig, dass die Projekte über Kreisgrenzen hinaus gehen: Je mehr Partner sich zusammen tun, desto besser. Und natürlich sollen Antragssteller*innen möglichst die gesamte KielRegion im Blick haben!“, erklärt Janet Sönnichsen.

Für Fragen zum Regionalbudget und dem Auswahlverfahren steht Simone Reichelt gerne zur Verfügung: s.reichelt@kielregion.de oder Telefon 0431 - 53 03 55 17. Weitere Informationen stehen in den FAQs:

 

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