Bushaltestelle 2.0: Erste Mobilitätsstation in der KielRegion eröffnet

Rund 120 Hamdorfer/-innen haben am Samstag mit einem bunten Fest die erste Mobilitätsstation in der KielRegion eröffnet. Die Station besteht aus einer Bushaltestelle, Fahrradabstellmöglichkeiten sowie einer Mitfahrbank. Geplant sind ein Display, welches den Fahrgästen die aktuellen Abfahrtzeiten anzeigt, und ein elektrisches Dörpsmobil, das die Station ergänzt.

„Wir freuen uns über die erste Mobilitätsstation in der KielRegion. Es ist toll zu sehen, wie aus der Idee nun die erste Station entstanden ist. Die Hamdorfer/-innen haben gezeigt, was mit Engagement möglich ist“, erklärt Janet Sönnichsen, Geschäftsführerin der KielRegion GmbH.

Mobilitätsstationen dienen als Unterstützung für den öffentlichen Verkehr und verknüpfen verschiedene Mobilitätsangebote. Den Kern bildet ein Personenunterstand mit Fahrradabstellanlagen. Weitere attraktive Umsteigmöglichkeiten an Mobilitätsstationen bieten: Carsharing, Dörpsmobile, Leihräder, Mitfahrbänke, abschließbare Fahrradboxen und Lastenradabstellanlagen. Ebenso sind freies W-LAN, Paketstationen oder sogar ein Kiosk als Ergänzung möglich.

Die KielRegion begleitet derzeit Kommunen und Städte in einer Pilotphase bei der Planung von Mobilitätsstationen. Die an den Pilotstandorten gemachten Erfahrungen sammelt das Regionale Mobilitätsmanagement und stellt sie anderen Kommunen zur Verfügung. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde planen Rendsburg, Borgstedt und Alt Duvenstedt den Bau von Mobilitätsstationen. Im Kreis Plön setzen Plön und Preetz auf Mobilitätsstationen an den Bahnhöfen. In der Landeshauptstadt Kiel entstehen in den nächsten Monaten vier Stationen. Insgesamt sind 49 Mobilitätsstationen im gesamten Stadtgebiet geplant.

„Ein großes Netz aus Mobilitätsstationen in einem einheitlichen Design ist ein Baustein moderner Mobilität in der KielRegion. Ziel ist es die Mobilitätsangebote sinnvoll zu verknüpfen und die Aufenthaltsqualität zu steigern“, ergänzt Martin Kliesow von der KielRegion.

Ihr Kontakt zum Regionalen Mobilitätsmanagement: h.ruge@kielregion.de / 0431 530355-10 / www.kielregion.de/mobil

Hintergrund: Das Regionale Mobilitätsmanagement koordiniert Aktivitäten in der KielRegion, um neue Mobilitätsangebote zu schaffen und bestehende Angebote auszuweiten. Dabei geht es um Mobilitätslösungen für die gesamte KielRegion, für Städte und Gemeinden im ländlichen Raum sowie für die Landeshauptstadt Kiel. Basis der Arbeit des Mobilitätsmanagements ist der Masterplan Mobilität, der zwischen 2015 - 2017 in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeitet wurde. Projektpartner sind die Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde sowie die Landeshauptstadt Kiel. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat das Projekt als Klimaschutzteilkonzept Mobilität im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Die KielRegion bündelt die Kraft der Landeshauptstadt Kiel sowie der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde. Sie nutzt die Potenziale und Ressourcen der gesamten Region. Damit sind wir ein interessanter Standort für alle, die Freiraum für ihre Ideen suchen. Unsere Themen sind Leben, Mobilität, Wirtschaft und Wissenschaft. Wir unterstützen und vernetzen Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und arbeiten gemeinsam an der Zukunft unserer Region. In der KielRegion leben fast 645.000 Menschen, das sind rund 23 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Schleswig-Holsteins.