German Design Award für die Mobilitätsstationen der KielRegion

KielRegion, 17. Novermber 2021. Nicht nur nützlich, sondern auch schön: An immer mehr Orten in der KielRegion verknüpfen Mobilitätsstationen verschiedene Mobilitätsangebote wie beispielsweise Bus, Fahrrad und Mitfahrbänke. Das stärkt die moderne und nachhaltige Mobilität und erleichtert insbesondere den Umstieg auf den ÖPNV. Jetzt wurden die Mobilitätsstationen der KielRegion mit dem German Design Award ausgezeichnet.

„Wir freuen uns natürlich, dass unser gemeinsam erarbeites Design beim Rat für Formgebung überzeugen konnte und gratulieren vor allem dem Designer André Stocker“, so Ulrike Schrabback, Geschäftsführerin der KielRegion GmbH. Viel wichtiger sei jedoch der Nutzen von Mobilitätsstationen für die gesamte Region: „Unser regionales Mobilitätssmanagement steht für die Gestaltung einer nachhaltigen modernen Mobilität! Ein zentraler Baustein dafür sind die Mobilitätsstationen.“

Durch die Verknüpfung verschiedener Mobilitätsangebote von Bus und Bahn bis zu Bike- und Carsharing sollen Mobilitätsstationen das Umsteigen vom eigenen Auto auf den ÖPNV erleichtern. Die je nach den Bedürfnissen vor Ort unterschiedlich zusammengestellten Mobilitätsstationen bieten zudem die Möglichkeit, das eigene Rad oder E-Bike sicher abzustellen oder das E-Auto zu laden.

Als erster Pilotstandort in der KielRegion eröffnete die Gemeinde Hamdorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde im Juni 2019 zwei Mobilitätsstationen und setzte so ein Zeichen für eine nachhaltige Mobilität. Es folgten im Laufe des Jahres 2021 Osdorf sowie die Kieler Standorte Rungholtplatz und Tilsiter Platz. Im Winter 2021/22 eröffnen die Gemeinde Wankendorf im Kreis Plön sowie die Kieler Standorte Reventloubrücke und Fähranlieger Dietrichsdorf ihre Mobilitätsstationen und bieten den Menschen vor Ort somit die attraktivere Möglichkeit zum Umstieg. Für das Jahr 2022 befinden sich die Gemeinden Borgstedt und Hohn sowie die Städte Preetz und Rendsburg und der Standort Wilhelmplatz in Kiel in der Planung. Perspektivisch soll ein flächendeckendes Netz an Mobilitätsstationen in der KielRegion etabliert werden.

Mobilitätsexpert/-innen aus der gesamten Region hatten gemeinsam mit andré stocker design die Gestaltungsgrundlagen der Mobilitätsstationen in mehreren Workshops erarbeitet. Das wichtigste Ziel war die einheitliche Gestaltung der Stationen in der Region. So wird der Wiedererkennungswert der Mobilitätsstationen sichergestellt und das Zusammenspiel zwischen den Stationen verdeutlicht. Dabei war wichtig, dass das Design sowohl für die Stadt als auch für ländliche Regionen geeignet ist. Das Zentrum der Station bildet die Informationsstele, die Auskunft über die lokalen Mobilitätsangebote gibt. Durch witterungsgeschützte Unterstellmöglichkeiten bleiben Nutzer und Nutzerinnen, ebenso wie ihre Räder, auch bei norddeutschem Wetter trocken. Auch eine gute Beleuchtung, W-LAN sowie Informationen zur Umgebung tragen zu einer angenehmen Nutzung der Stationen bei.

Für Rückfragen steht Martin Kliesow vom Regionalen Mobilitätsmanagement der KielRegion gerne zur Verfügung, Tel. 0431 - 53 03 55 16, mobil: 0172 58 53 551, Mail: m.kliesow(at)kielregion.de

Unter folgendem Link finden Sie das Projekt auf dem Portal des German Design Awards: https://www.german-design-award.com/die-gewinner/galerie/detail/40420-mobilitaetsstationen-kiel-kiel-region.html

Alle Infos zu den Mobilitätsstationen finden Sie unter  https://www.kielregion.de/mobilitaet/mobilitaetsstationen/