Zuwachs für die SprottenFlotte: Lastenräder in der KielRegion

Für einen Ausflug mit den Kindern, für den wöchentlichen Großeinkauf oder sogar für den Möbeltransport: Ab Freitag, den 9. Oktober gibt es bei der SprottenFlotte der KielRegion praktische und kostengünstige Lastenräder.

„Wir starten jetzt einen Testbetrieb mit zwei Lastenrädern, um zu sehen, ob und wie sie bei den Menschen ankommen“, sagt Janet Sönnichsen, Geschäftsführerin der KielRegion. Insgesamt sei die SprottenFlotte ein Angebot, von dem die Kommunen und die Menschen in der KielRegion profitierten. Ziel sei es, eine große Flotte aus konventionellen Rädern sowie Lastenrädern in der gesamten KielRegion zur Verfügung zu stellen, um eine echte Alternative zum Auto anzubieten und den ÖPNV zu stärken.

„Die SprottenFlotte ist ein wichtiger Baustein für klimafreundliche Mobilität und ein kleiner Schritt Richtung Klimaneutralität“, so Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer: „Die Landeshauptstadt, Kommunen der Region sowie Unternehmen finanzieren das System. Das System muss nicht nur bezahlbar, sondern auch günstig sein, um für Nutzer/-innen attraktiv zu sein. Auch wenn es keinen Gewinn erzielt.“

Die Lastenräder in der Testphase sind zweispurig, haben also  drei Räder. Das Fahren ist in der Regel einfach und entspannt. Jedoch sollte man nicht zu schnell in die Kurve fahren und sich nicht mit dem Körper in die Kurve legen. Aber insgesamt ist der Stand des Rades sehr sicher und ein Umkippen ist nicht möglich.

Die Lastenräder dürfen mit maximal 80 kg beladen werden. Kinder bis zum Alter von 7 Jahren dürfen in den Transportboxen mitfahren, solange sie mit den Anschnallgurten gesichert sind. Die Sitzbänke lassen sich hochklappen, damit der Stauraum vergrößert werden kann.

Wer die Räder jetzt schon testet und ein Feedback abgibt, wird belohnt: Hier kann jede/-r ein konstruktives Feedback zu den Lastenrädern abgeben und erhält dann einen Gutscheincode im Wert von 2 Euro für Fahrten mit der SprottenFlotte.

Die Ausleihe funktioniert fast genauso, wie bei den normalen Rädern: Die Anmeldung ist möglich über die nextbike-App, über die Hotline oder die Webseite www.sprottenflotte.de. Für die Ausleihe scannt man einfach die Nummer des Rades, gibt sie in der App ein oder nennt sie per Telefon. Vor dem Losfahren muss der Bremshebel gelöst werden. Schon geht die Fahrt los. Jede 30 Minuten werden mit 1 Euro abgerechnet. Pro Tag sind maximal 12 Euro fällig.

Bei der Rückgabe muss der Bremshebel wieder festgestellt werden. Die Rückgabe erfolgt an einer der 50 Stationen, die in der App oder auf der Webseite eingesehen werden können. „Bei der Abgabe man den Stationen muss besonders darauf geachtet werden, dass die langen Räder nicht auf Rad- oder Gehwege ragen“, erklärt Projektkoordinatorin Kim Strupp: „Solange die Lastenräder so nah wie möglich an die Station gestellt werden, gibt es keine Probleme.“