Daten und Fakten

Pressereise KielRegion

Mehr Fachkräfte-Präsenz:

In der KielRegion verfügen deutlich mehr Beschäftigte über eine abgeschlossene Berufsausbildung als im westdeutschen Durchschnitt. Regelmäßig steht Schleswig-Holstein auf Platz 1 bei der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge. 2016 verzeichneten 14 von 16 Bundesländern Minuswerte, das nördlichste Land hingegen ein Plus von 0,6 % Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr (Sachsen-Anhalt +0,3 %).
Die Fachkräftedichte ist insgesamt hoch: 34.190 junge Menschen studieren an vier Hochschulen, jährlich werden 4.022 Ausbildungsplätze ausgeschrieben und es leben 11.068 Auszubildende in der Region. 

Siehe auch: Fielmann Akademie

Mehr Raum für Wachstum:

Plus 35,8 %: Von 2015 bis 2016 stieg die Zahl der Kauffälle von unbebautem Gewerbebauland in Schleswig-Holstein von 196 auf 305. Spitzenreiter bei Gewerbebauland und bebauten Gewerbegrundstücken war der Landkreis Rendsburg-Eckernförde (2016).

Die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung (SHZ) meldete bereits 2013 über Hamburg: „Gewerbeflächen werden knapp.“ Bis 2025 benötige die Metropolregion 1.430 ha Entwicklungsflächen, doch nicht einmal 10 % davon seien vorhanden. Interessenten schauten nach Schleswig-Holstein, wo sie aus mehr als 1.400 ha Gewerbefläche wählen könnten.

Mehr verfügbares Einkommen:

Das verfügbare Einkommen je Einwohner betrug 2015 in Schleswig-Holstein 21.964 Euro und lag damit rund 2 % über dem bundesdeutschen Mittel mit 21.583 Euro. (Statistisches Bundesamt)

Weniger Erstellungskosten:

Der Gewerbesteuerhebesatz liegt mit 343,3 % deutlich unter dem deutschlandweiten Durchschnitt von 359,1 % – Platz vier auf der Liste der günstigen Länder (Gewerbesteuer.de, 2016).

Bauland gibt es hier2014 für durchschnittlich 115,30 Euro/m2, der Vergleichspreis für Deutschland liegt bei 155,30 Euro/m2 (Glücksatlas 2017).

„Die Preise für Gewerbeimmobilien liegen deutlich unter dem Bundesschnitt – in Kiel bei 60 Euro/m2 für voll erschlossenes Bauland“, sagt die Wirtschaftsförderung und Technologietransferzentrale WTSH (2013). Zum Vergleich: Der Ring Deutscher Makler (RDM) beziffert im gleichen Zeitraum den Preis von Gewerbegrundstücken z.B. in der Ruhrgebietsstadt Essen mit 75-105 Euro/m2. In Stuttgart liegen die Kosten für ein unbebautes Stück Gewerbegebiet zwischen 270 und 500 Euro, so die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) in ihrem Marktbericht Maklerbefragung 2016.

Der Durchschnittspreis für unbebautes Gewerbebauland liegt in Schleswig-Holstein bei 40,36 Euro/m2, für bebaute Gewerbegrundstücke bei 187,88 Euro/m2 (2016). Hallen-, Lager- und Produktionsimmobilien wurden Anfang 2018 für durchschnittlich 947,18 Euro/m2 zum Kauf angeboten. (Marktspiegel Logistik Schleswig-Holstein 2018).