Rendsburg Port: Zentrum für Schwerlastlogistik in Nordeuropa

Rendsburg Port

Standort für Windenergie und die maritime Wirtschaft

Dank reduzierter Verwaltung und schnellen Genehmigungen ist zwischen Hamburg und Sylt eines der modernsten und leistungsfähigsten Logistikzentren Nordeuropas entstanden. Im Umfeld des Schwerlasthafens „Rendsburg Port“ haben Firmen über 100 Millionen Euro investiert und unterhalten heute mehr als 1.500 Arbeitsplätze. Parallel entwickelt sich ein maßgeblicher Cluster der Windenergie.

  • Das Konzept des Rendsburg Port ist deutschlandweit einzigartig: Der eigens für Schwergut konzipierte Hafen bietet die direkte und schwerlastfähige Anbindung an Spezial-Gewerbeflächen für große und gewichtige Anlagen.
  • Für Schwergutproduzenten stehen noch 50 ha freier Flächen in unmittelbarer Nähe bereit: Breite Straßen, flache Anstiege und weite Kurven ermöglichen die Produktion oder Endmontage von schweren Bauteilen oder Maschinen direkt dort, wo sie in alle Welt verschifft werden können.
  • Anders als die meisten Schwergutterminals ist Rendsburg Port ein Schwerlasthafenhafen in Reinkultur, er kommt ohne Schwergutplatte aus. Das bedeutet: Krane, Zugmaschinen und Trailer können sich uneingeschränkt auf dem Hafengebiet und sogar im angrenzenden Gewerbegebiet bewegen – nicht nur in einem kleinen Bereich rund um den Kai. Die Infrastruktur bietet Straßen der höchsten Bauklasse.
  • Jede Maschine am Rendsburg Port bewegt mit Leichtigkeit schwerste Güter. Zwei Hafenmobilkrane heben im Tandembetrieb bis zu 250 t, mehr als jeder andere Kran im nördlichsten Bundesland.
  • Schleswig-Holsteins erster und einziger Schwerlasthafen liegt am Nord-Ostsee-Kanal, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt und Tor u.a. nach Skandinavien, ins Baltikum, nach Polen und Russland. Die Anbindung an das europäische Binnenwasserstraßennetz und die internationalen Wasserwege ist hervorragend.
  • Rendsburg Port hat sich als Standort für die Windenergiebranche etabliert: Deutschlands größtes privates Bauunternehmen Max Bögl z.B. investierte hier 55 Mio. Euro und produziert auf 10.000 m2 Hybridtürme. Der Windenergieanlagenhersteller „Senvion“ schuf für 20 Mio. Euro ein „TechCenter“ und beachtliche 500 Arbeitsplätze. Seither werden von Rendsburg aus die weltweit über 5.000 Windenergieanlagen überwacht.
  • Für Schwergut ist es nachhaltig und effizient, den Verkehr aufs Wasser zu verlagern: Über 100 m hohe Hybridtürme für Windkraftanlagen z.B. sind knapp 1.000 t schwer. Die Betonringe eines Turms können in Segmenten zu je 25 bis 45 t aufs Schiff verladen werden. So reist pro Schiff ein ganzer Turm – zum Vergleich: Über Land sind dafür bis zu 40 LKW-Schwerlasttransporte nötig. Dank Rendsburg Port kommen die Mammut-Türme planbar und kostengünstig an ihr Ziel, der Wasserweg erspart Europas Straßen pro Turm dutzende von Eskorten.
  • Die Entwicklung zeigt, wie viel Kraft von der Infrastruktur des Nord-Ostsee-Kanals ausgeht: „Er ist eine Lebensader für die deutsche Industrie“, sagt Kai Lass, Geschäftsführer der Rendsburg Port Authority. www.heavydutyport.de

Termin: Freitag, 08.06.18, 12 Uhr, Schwerlasthafen Rendsburg Port

Ihr Ansprechpartner

Kai Lass

Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde mbH & Co. KG