HyExperts

KielRegion auf dem Weg zur Wasserstoffregion

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Wasserstoffregion ist geschafft: Die KielRegion hat sich als eine von insgesamt 51 bundesweiten Regionen und Kommunen als HyExperts Region beworben und gehört zu den 15 Gewinnern. Den Antrag hat stellvertretend die Landeshauptstadt Kiel gestellt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert mit bis zu 400.000 Euro die Erstellung eines umsetzungsfähigen Gesamtkonzepts für eine regionale Wasserstoffwirtschaft.

Die KielRegion als WasserstoffRegion

Ziel ist es, die KielRegion zukunfts- und wettbewerbsfähig aufzustellen und Innovationen in die Region zu holen. Das Projekt HyExperts ermöglicht, die WasserstoffRegion weiter zu stärken und tragfähige Modelle für die regionale Wasserstoffwirtschaft zu erarbeiten.

Bereits 2019 zählte die KielRegion zu den bundesweit neun HyStarter-Regionen. Innerhalb eines Jahres baute sie ein regionales Netzwerk auf und arbeitete an einem regional zugeschnittenen Wasserstoffkonzept. Jetzt sollen die bereits entwickelten Ansätze umsetzungsreif gestaltet werden, um eine verlässliche Basis für anfassbare sinnvolle Modellprojekte zu schaffen, die grünen Wasserstoff in die Anwendung bringen.

Die Fördermittel sind einsetzbar für Beratungs-, Planungs- sowie Dienstleistungen, nicht aber für Investitionen. Grüner Wasserstoff entsteht durch Elektrolyse von Wasser, wobei ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien zum Einsatz kommt. Somit erfolgt die Produktion von Wasserstoff CO2-frei. Ziel des Projektes ist es, die Windkraft und Photovoltaik-Potenziale der Region zur Produktion von grünem Wasserstoff zu nutzen.

Ende 2022 sollen dann auch konkrete Zielmengen für eine verlässliche Wasserstoff-Nachfrage feststehen. Laut bisherigen Analysen hat die KielRegion das Potential, sich selbst mit grünem Wasserstoff zu versorgen. Bis 2035 soll es möglich werden an zahlreichen Tankstellen in der Region Wasserstoff zu tanken. Grundlage dafür ist die entsprechende Infrastruktur zur Verteilung des Wasserstoffs.

Mit gebündelter Kraft in die Zukunft

Die Erarbeitung erster Ansätze sowie des HyExpert-Antrages erfolgte in enger Kooperation mit dem regionalen Wasserstoffnetzwerk mit Akteuren aus den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön sowie der Landeshauptstadt Kiel. So können gemeinsame Strukturen sowie Modellprojekte auf den Weg gebracht werden. Innerhalb eines Jahres wird die H2-Wissensgrundlage in der Region verbessert, das Netzwerk ausgebaut und eine regionale Umsetzung ins Leben gerufen.

Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertreter/-innen der KielRegion, der Landeshauptstadt Kiel, der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde, der Stadtwerke Kiel und Plön, der Versorgungsbetriebe Bordesholm sowie der Abfallwirtschaftsbetriebe Rendsburg-Eckernförde, der Industrie- und Handelskammer zu Kiel und der HanseWerk AG.

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