
Bereits 2024 wurden im Rahmen der Regionalkonferenz im Workshop „Innovationen & Startups“ und der darauffolgenden Expertenrunde „Zukunft gestalten!“ gemeinsam mit Partner:innen der GründungsRegion Bedarfe für die Unterstützung von Gründer:innen identifiziert. Auf Grundlage von Interviews mit Gründer:innen sowie einer Analyse der bestehenden Angebote innerhalb der KielRegion wurden die folgenden Fokusthemen erarbeitet: Mindset, Ökosystem und Finanzen. Diese Themen wurden im vergangenen Jahr in insgesamt 16 Terminen gemeinsam bearbeitet. Im Laufe der Arbeit erweiterte sich das Fokusthema Mindset um die Bereiche Unternehmensnachfolge, Schüler:innen und Kurswechsler:innen.
Die Themen im Fokusthema Finanzen reichten von frühphasiger Finanzierung für Startups über Gründungsfonds bis hin zu Schnittstellen in der administrativen Arbeit.
Das erste Pilotprojekt aus der Mindset-Fokusgruppe konnte bereits umgesetzt werden: Mit dem Schwerpunkt auf Schüler:innen wurde der Aktionstag „Mein eigener Betrieb“ am RBZ Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der IHK Kiel und der Handwerkskammer Lübeck durchgeführt. Dieses Format wird auch im Jahr 2026 weitergeführt und befindet sich bereits in der Planung. Um darüber hinaus die Sensibilisierung für Unternehmensnachfolge zu stärken und Unternehmensgründung als möglichen Karriereweg zu vermitteln, wird eine Zusammenarbeit mit dem Entrepreneurship Education Kompetenzzentrum angestrebt.
Parallel dazu wurde die Idee für das GründungsPortal entwickelt, das im vergangenen Dezember gestartet ist. Das Portal ermöglicht es, niederschwellig Anknüpfpunkte und Unterstützung im Gründungsökosystem zu finden. Es bündelt und kommuniziert die Angebote aller Partner:innen in der Region.
Im Mittelpunkt der Fokusgruppen stand die bedarfsorientierte und institutionenübergreifende Zusammenarbeit, um Angebote und Ressourcen zu bündeln und weiterzuentwickeln. Besonders wichtig für die Arbeit der GründungsRegion ist, dass die Themen und bisherigen Herausforderungen aus dem Netzwerk heraus kommuniziert werden. Dadurch entsteht kein „von oben herab“: Stattdessen werden die Wünsche und Bedürfnisse der Gründer:innen in der Region gehört. Aus wir wird mehr!
Durch die enge Verzahnung mit bestehenden Akteur:innen und Angeboten sowie die damit verbundene höhere Sichtbarkeit der Unterstützungsangebote wollen wir die regionale Gründungslandschaft nachhaltig stärken. Dementsprechend wird die Arbeit der Fokusgruppen und die Umsetzung der daraus entstehenden Projekte weitergeführt.
Vielen Dank an alle Beteiligten! Wir freuen uns schon auf die nächsten Projekte!




