
Auf dem Foto: Haben das Projekt gemeinsam umgesetzt, von links: Florian Lorenz (Fachdienstleiter IT der Stadt Rendsburg), LBV.SH-Direktor Frank Quirmbach und Carolin Bach von der KielRegion.
Gute Nachrichten für Pendelnde und Reisende in der Region: Mit der „Smarten Kanalquerung“ stehen ab sofort Echtzeitinformationen zum Kanaltunnel in Rendsburg zur Verfügung. Ziel ist es, die Verkehrslage an den Querungspunkten des Nord-Ostsee-Kanals transparenter zu machen und so Staus zu reduzieren.
Herzstück ist eine App, die anzeigt, ob der Tunnel aktuell frei oder gesperrt ist – inklusive Informationen für beide Fahrtrichtungen und alle Zufahrten. Auf Wunsch informiert sie per Push-Nachricht über Änderungen. Ergänzend wird der Status auch als Widget auf der Website der Stadt Rendsburg angezeigt.
Hintergrund ist die hohe Belastung der Kanalquerungen: Engstellen wie der Kanaltunnel führen insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen oder kurzfristigen Sperrungen regelmäßig zu Staus. Mit den neuen Echtzeitdaten können Verkehrsteilnehmende ihre Route besser planen und bei Bedarf auf Alternativen ausweichen.
Die technischen Daten werden vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) bereitgestellt, über die Urbane Datenplattform „DatenDock“ der KielRegion verarbeitet und anschließend visualisiert.
Perspektivisch wird die Lösung weiter ausgebaut, etwa durch zusätzliche Sensorik zur genaueren Erfassung der Verkehrslage und zur Berechnung von Reisezeiten.