Entdecke unsere Ambassadors!
Menschen machen die KielRegion aus – und genau hier setzt unser Ambassadornetzwerk an. Engagierte Botschafterinnen und Botschafter teilen ihre persönlichen Geschichten, Erfahrungen und Einblicke rund um ihr Ankommen, Leben und Arbeiten in der Region. Authentisch, nahbar und überzeugend zeigen sie, was die KielRegion für Fachkräfte so besonders macht.
„Traut euch und gebt Kiel eine echte Chance! Es gibt tolle Cafés und Restaurants mit internationaler Küche, die Menschen sind herzlich und hilfsbereit, und die Wochenmärkte sind perfekte kleine Alltags-Oasen (mit gutem Kaffee natürlich). Man kommt hier erstaunlich schnell an – oft viel schneller, als man denkt.“
Aus welchem Land bzw. aus welcher Stadt bist du ursprünglich nach Deutschland gekommen – und was hat dich in die KielRegion geführt?
Ich komme aus Italien, genauer gesagt aus einem kleinen Dorf bei Parma (ja, dem Parma, wo der Schinken herkommt). 2013 hat mich das Erasmus-Programm zum ersten Mal nach Kiel gelockt. Uni, Stadt, auch der Wind – alles passte. So gut, dass ich 2015 für den Master wiederkam. Nach ein paar beruflichen Zwischenstopps quer durch Deutschland bin ich im August 2025 ganz bewusst zurück in die KielRegion gezogen. Mir war wichtig, an einem Ort zu leben, an dem man mit dem Fahrrad quasi alles erreicht – und die Nähe zum Meer war natürlich ein großer Mehrwert.
Was war dein erster Eindruck von Kiel bzw. der Region?
Als ich das erste Mal in Kiel ankam, war ich voller Freude. Mir fiel sofort der frische Wind auf, und die Spaziergänge an der Kiellinie sorgten sofort für Entspannung und Ruhe. Ich dachte: Okay, hier atmet man automatisch tiefer.
In welchem Berufsfeld arbeitest du heute und wie sah dein beruflicher Weg bis hierher aus?
Heute arbeite ich als Projektkoordinatorin im regionalen Mobilitätsmanagement bei der KielRegion GmbH. Vorher war ich mehrere Jahre im energie- und klimapolitischen Kontext in Berlin tätig. Ein spannender Mix aus Fachpolitik, Großstadttrubel und vielen Menschen, die sehr schnell gehen.
Welche Herausforderungen hast du beim Ankommen – beruflich oder privat – erlebt und wie bist du damit umgegangen?
Ich verrate euch was: Der erste Winter hier hat mich überrascht. Und das, obwohl ich aus Norditalien komme. Aber meine Kleidung war damals… sagen wir… optimistisch. Heute bin ich ausgestattet wie eine echte Kielerin, mit Regenhose und Regenjacke. Vom Regenschirm habe ich mich offiziell verabschiedet. Und ja, ich fahre inzwischen sogar bei Regen gern Fahrrad. Ich hätte es selbst nicht geglaubt – aber probiert es mal! Das Freiheitsgefühl ist echt großartig.
Gab es Menschen, Initiativen oder Orte in Kiel, die dir besonders beim Start geholfen haben?
Auf jeden Fall! Über das International Center der Uni habe ich tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich teilweise bis heute Kontakt habe. Und in der „ALTE MU“ findet man oft gute Veranstaltungen und inspirierende Projekte. Sehr hilfreich können zum Beispiel die Angebote von „kulturgrenzenlos e.V.“ sein – z. B. Tandem-Programme, gemeinsame Aktivitäten, Sportgruppen oder Frauentreffen. Da findet man immer schnell Anschluss. Im Uni-Sportszentrum kommt auch schnell mit Menschen ins Gespräch.
Was hast du bei deinen ersten Schritten im Arbeitsleben in Deutschland bzw. der KielRegion rückblickend als sehr hilfreich empfunden und wobei hättest du dir auf der anderen Seite noch mehr Unterstützung gewünscht?
Dass ich über die Uni schon ein Netzwerk aufgebaut hatte, war Gold wert. Die Wohnungssuche war eine Herausforderung (wie überall), aber am Ende findet man immer etwas. Irgendwie klappt es in Kiel meisten.
Was schätzt du heute besonders am Leben und Arbeiten in der KielRegion?
Die Natur und die Größe der Stadt. Kiel ist für mich perfekt – groß genug, um viel zu erleben, und klein genug, um nicht im Großstadtstress unterzugehen. Schon ein Wochenende hier fühlt sich an wie ein Mini-Urlaub.
Welchen Rat würdest du anderen Menschen aus dem Ausland geben, die hier beruflich neu anfangen möchten?
Traut euch und gebt Kiel eine echte Chance! Es gibt tolle Cafés und Restaurants mit internationaler Küche, die Menschen sind herzlich und hilfsbereit, und die Wochenmärkte sind perfekte kleine Alltags-Oasen (mit gutem Kaffee natürlich). Man kommt hier erstaunlich schnell an – oft viel schneller, als man denkt.
Ihr möchtet auch Ambassador werden? Sprecht uns gerne an:
Haßstraße 3-5
24103 Kiel
Haßstraße 3-5
24103 Kiel