zwei Menschen auf einem Fahrrad und einem Scooter, die nach links zeigen und dahin blicken

Mobilität

Wir machen Mobilität smarter, nachhaltiger und alltagstauglich. Mit digitalen Plattformen und intelligenten Verkehrssystemen sorgen wir dafür, dass der Verkehr flüssiger läuft. Smarte Technologien und lokale Daten helfen uns, Verkehrsflüsse in Echtzeit zu erkennen und zu steuern. So wird Fortbewegung in der Region komfortabler, klimafreundlicher und besser auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt.

Individueller Inhalt…

Smarte Kanalquerung Rendsburg

Smarte Kanalquerung Rendsburg 

Ziel 

Ziel ist die Echtzeit-Erfassung der Verkehrslage an den Querungspunkten des Nord-Ostsee-Kanals in Rendsburg, um diese Information an Verkehrsteilnehmde auszuspielen, um so Stau zu verringern.  

Hintergrund 

Bei den verschiedenen Querungspunkten des Nord-Ostsee-Kanals um Rendsburg gibt es zahlreiche Engstellen, die bei hohem Verkehrsaufkommen aus unterschiedlichen Gründen zu Stau führen.

Status

Die Information, ob der Tunnel gesperrt oder frei ist, gibt es ab sofort in der Rendsburg App (Link Google Playstore: Rendsburg App – Apps bei Google Play iOS: Rendsburg App App – App Store) und als Widget auf der Rendsburger Homepage. Die App informiert in Echtzeit und auch per Pushnachricht über den aktuellen Status des Kanaltunnels. Die Informationen stehen für beide Fahrtrichtungen sowie für die jeweiligen Zufahrten zur Verfügung.

Die aktuellen Tunnelinformationen werden vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) bereitgestellt, über die Urbane Datenplattform „DatenDock“ der KielRegion GmbH verarbeitet und anschließend visualisiert.

Ansprechpartner Kielregion SmarterLeben
Carolin Bach
Projektkoordinatorin Digitale Mobilität (SmarterLeben, Mobilität)

Haßstraße 3-5
24103 Kiel

Umsetzungspartner

Verkehrsdatenanalysetool

Hintergrund

Verkehrsdaten stammen heute aus einer Vielzahl von Quellen, etwa aus Kameras, Lidar-Systemen, Induktionsschleifen oder Floating-Car-Daten. Diese Daten unterscheiden sich stark hinsichtlich Format, Struktur und Inhalt. Dadurch ist eine gemeinsame Auswertung bislang nur eingeschränkt möglich. Eine übergreifende, offene Lösung, die diese heterogenen Daten unabhängig von ihrer Herkunft zusammenführt und nutzbar macht, fehlt bisher. Für eine zukunftsfähige Verkehrs- und Mobilitätsplanung ist jedoch genau eine solche integrierte Datenbasis erforderlich.

Ziel

Ziel des Verkehrsdatenanalysetools ist die Entwicklung einer Anwendung, die Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführt, vereinheitlicht, analysiert und verständlich visualisiert. Perspektivisch sollen auch Echtzeitdaten eingebunden werden können. Die Ergebnisse werden in übersichtlichen Visualisierungen sowie individualisierbaren Reports aufbereitet. Damit schafft das Tool eine fundierte Grundlage für datenbasierte Entscheidungen in der Verkehrs- und Mobilitätsplanung in der KielRegion.

Status

Mit dem Verkehrsdatenanalysetool ist die Umsetzungsphase gestartet. Für die Entwicklung werden gezielt Akteure eingebunden, die bereits mit Mobilitäts- oder Verkehrsdaten arbeiten, beispielsweise aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft oder Zivilgesellschaft. Geplant sind Test- und Entwicklungsworkshops, in denen Anforderungen, Anwendungsfälle und Nutzerbedarfe gemeinsam erarbeitet und erprobt werden. Interessierte sind eingeladen, ihr Fachwissen einzubringen und die Entwicklung aktiv mitzugestalten. Ansprechpartnerin ist Carolin Bach.

Ansprechpartnerin KielRegion SmarterLeben
Carolin Bach
Projektkoordinatorin Digitale Mobilität (SmarterLeben, Mobilität)

Haßstraße 3-5
24103 Kiel

Umsetzungspartner

Gemeinsam unterwegs – Digitale Verkehrshinweise

Gemeinsam unterwegs – Digitale Hinweise für ein entspanntes Miteinander

Hintergrund 

Die Kiellinie wird von Fußgänger*innen und Radfahrenden genutzt. Bei schönem Wetter wird die Promenade stark frequentiert, sodass es teilweise zu ungewollten Interaktionen zwischen Fußgänger*innen und Radfahrer*innen kommt. Die bisherige Lösung sind statische Schilder, die die Radfahrenden dazu anhalten, dauerhaft Schritttempo zu fahren. Ziel der Maßnahme „Gemeinsam unterwegs“ ist eine digitale und dynamische Handlungsempfehlung für Fahrradfahrende zu schaffen: Bei geringem Besucher*innenaufkommen auf der Kiellinie haben Fahrradfahrende freie Fahrt. Sollte sich der Bereich mit Fußgänger*innen füllen, wird Radfahrenden über eine digitale Infotafel die Veloroute als Ausweichstrecke empfohlen. Das vermeidet ungewollte Zusammentreffen und entlastet die begrenzte Fläche auf der Promenade. 

Status  

Die notwendige Sensorentechnik für die Erfassung der Daten befindet sich aktuell im Test.  

Ansprechpartner KielRegion SmarterLeben 
Carolin Bach
Projektkoordinatorin Digitale Mobilität (SmarterLeben, Mobilität)

Haßstraße 3-5
24103 Kiel

Umsetzungspartner

Smart Parken

Smart Parken

Wie Parkflächen mehrfach genutzt werden

Hintergrund  

In einer Zeit, in der öffentlicher Raum immer knapper wird, gewinnt die effiziente und nachhaltige Nutzung stetig an Bedeutung. Die Mehrfachnutzung von Parkflächen ist ein Ansatz, um dieser Raumknappheit zu begegnen und die Lebensqualität in dicht besiedelten Gebieten zu verbessern. Intelligente Parkraumkonzepte ermöglichen die optimale Nutzung bestehender Parkflächen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Lösung urbaner Mobilitäts- und Raumprobleme. Die Mehrfachnutzung von Parkflächen ermöglicht es, begrenzten Raum effizienter auszulasten, indem er je nach Tageszeit und Bedarf von unterschiedlichen Akteuren genutzt werden kann. Er ist ein Schlüssel zur Bewältigung drängender Fragen der Neuausrichtung von Mobilität und zur Förderung einer nachhaltigeren, lebenswerteren Umgebung. 

Kurzbeschreibung 

Im Rahmen der Sofortmaßnahme „Smart Parken“ wurde auf der Parkfläche des Kieler Innovations- und Technologiezentrum GmbH (nachfolgend KITZ) eine zusätzliche Nutzungsmöglichkeit für Anwohner*innnen geschaffen. Hierbei wurde in Zusammenarbeit mit den Unternehmen ADDIX und EDAG die bestehende Schrankenanlage mit einer Kennzeichenerkennung sowie einer Buchungsmöglichkeit per App ergänzt. Ebenso wurde Sensorik verbaut, um die Belegung von Parkplätzen erfassen zu können. Die Ergebnisse der Testphase wurden analysiert und in einer Handlungsempfehlung zusammengefasst. 

Ergebnis 

Die Handlungsempfehlung beinhaltet die Erfahrungen der Sofortmaßnahme Smart Parken am KITZ; die Öffnung für Anwohner*innen zur Nutzung bis dato nichtöffentlicher Parkflächen mittels Schrankenanlage und KFZ-Erkennung, sowie der Vergleich verschiedener Bodensensoren. Sie dient als praxisorientierte Grundinformation und gibt interessierten Kommunen, Gemeinden oder Unternehmen, die ebenfalls an der Mehrfachnutzung von Parkflächen interessiert sind, einen ersten Überblick. 

Das Pilotprojekt ist seit Juli 2024 mit dem Anbieter PEUKA in die Verstetigung gegangen. Die Kosten- und Wartungsintensive Schrankenanlage wurde abgebaut und durch die Weiterentwicklung der KFZ-Kennzeichenerkennung vollständig ersetzt. Die App trive.park wurde durch die App von PEUKA ersetzt und funktioniert nach einem anderen Geschäftsmodell. Diese Aktualisierung ist in der Handlungsempfehlung nicht berücksichtigt. Für weitere Fragen steht das Team der KielRegion | SmarterLeben gerne zur Verfügung. 

Weiterführende Infos/Dokumente:
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Carolin Bach
Projektkoordinatorin Digitale Mobilität (SmarterLeben, Mobilität)

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Zusammen Platz Machen

Zusammen Platz Machen

Effizientere Abfallentsorgung durch smarte Verkehrsüberwachung 

Ziel & Hintergrund  

Falschparkende Fahrzeuge behindern regelmäßig die Abfallentsorgung in Kiel – insbesondere in engen Straßen und Kreuzungsbereichen. Die Maßnahme „Zusammen Platz Machen“ setzt genau hier an: Mit dem Einsatz smarter Parksensoren soll die Verkehrsüberwachung verbessert und die Arbeit des Abfallwirtschaftsbetriebs Kiel (ABK) effizienter gestaltet werden. Das Ziel: saubere Straßen, weniger Verzögerungen und ein reibungsloser Ablauf für alle Beteiligten. In besonders kritischen Bereichen – darunter die Metzstraße im Französischen Viertel und die Krausstraße im Stinkviertel – werden rund 70 Parksensoren installiert.

Die Bodensensoren erkennen, wenn sich über einem Sensor ein großer Gegenstand, wie z.B. ein Fahrzeug, befindet und einen bestimmten Zeitraum dort verbleibt. Es werden keinerlei personenbezogene Daten erfasst. Anhand der Meldung in der Software hat das Ordnungsamt dann die Möglichkeit, den Sachverhalt vor Ort zu prüfen. Es gehen keine Parkflächen verloren – die Sensoren helfen lediglich, bestehende Regeln besser durchzusetzen und die Abläufe für die Abfallentsorgung zu optimieren.

Die Maßnahme wird in enger Kooperation zwischen der KielRegion GmbH, dem Tiefbauamt und Ordnungsamt der Landeshauptstadt Kiel sowie dem ABK umgesetzt. Sie zeigt, wie digitale Technologien konkrete Herausforderungen im urbanen Raum lösen können – für mehr Lebensqualität und smartere Mobilität.

Status

Die smarten Bodensensoren wurden in der KW 40 (ab 29.09.) in den genannten Straßenzügen installiert.

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Carolin Bach
Projektkoordinatorin Digitale Mobilität (SmarterLeben, Mobilität)

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Parklets

Parklets

Parklets – Im moderierten Prozess smarte und lebenswerte Räume schaffen

Hintergrund 

Unsere Städte und ihre Nachbarschaften verändern sich – Lebensqualität, Nachhaltigkeit und das soziale Miteinander stehen mehr und mehr im Fokus. Parklets sind eine attraktive Möglichkeit, die Lebens- und Aufenthaltsqualität in einer Nachbarschaft mit geringem Aufwand zu verbessern. Mit den Parklets denken wir städtischen Raum in der KielRegion neu. Wo vorher nur ein Auto stand, entstehen durch Parklets Orte, um sich mit einem Buch in die Sonne zu setzen, sich mit Freunden auf einen Kaffee zu treffen, oder um einen Snack in der Mittagspause zu genießen. Dadurch werden unsere Nachbarschaften lebendiger, attraktiver und vielfältiger. 

Kurzbeschreibung 

In einem kreativen Beteiligungsprozess haben wir gemeinsam mit den Bürger*innen und Akteur*innen aus der KielRegion Gestaltungsgrundlagen und einen Modulkatalog erarbeitet. Damit ermöglichen wir ein einheitliches und anpassungsfähiges Design der Parklets in der KielRegion sowie eine einfache Umsetzung für Städte und Gemeinden. Die Gestaltung der Parklets beruht auf einem breiten Konsens aller Beteiligten und insbesondere auf den Wünschen der Bürger*innen. Über SmarterLeben wurde der Beteiligungsprozess, der Gestaltungsprozess und das Design des Industriedesigners ermöglicht. 

Status / Ergebnis:

Alle Informationen zum bisherigen Prozess und zum Einrichten der Parklets auf öffentlichen Plätzen sind in unserem Handlungsleitfaden Parklets festgehalten: 

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Mobility Info Stele am Bahnhof Rendsburg

Mobility Info Stele am Bahnhof Rendsburg

Die Digitale Stele bietet den Nutzer*innen auf einer interaktiven Touch-Bedienoberfläche die Möglichkeit, sich mit Echtzeit-Daten zu den Mobilitätsangeboten im Umkreis von 300m zu informieren. Am Rendsburger Bahnhof werden so die Abfahrtszeiten von Bus und Bahn inkl. der etwaigen Verzögerungen angezeigt sowie die Verfügbarkeit des Bikesharing-System SprottenFlotte und von Flow-Carsharing. Auf einer Karte können sich die Nutzer*innen nicht nur räumlich orientieren und die Standorte und Haltestellen der Verkehrsmittel erkennen, sondern werden auch über die Angebote der Taxi-Unternehmen, von ReMo oder des Schienenersatzverkehrs informiert. 

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Carolin Bach
Projektkoordinatorin Digitale Mobilität (SmarterLeben, Mobilität)

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