
| Das Projekt „Zusammen Platz Machen“ wird erweitert: Ende September werden zusätzliche Parksensoren in besonders sensiblen Bereichen in Holtenau sowie Friedrichsort/Pries installiert. Ziel ist es, Kreuzungsbereiche dort von Falschparkern freizuhalten, wo dies bislang nicht anderweitig erreicht werden konnte. So können der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) und andere große Fahrzeuge enge Straßen und Kreuzungen sicher und ohne Behinderungen passieren. Die neuen Sensoren werden im Wittenbrook in Holtenau sowie in der Oberen und Unteren Straße in Friedrichsort/Pries installiert. Das Projekt wird im Rahmen von SmarterLeben | KielRegion von der KielRegion GmbH mit fachlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Kiel umgesetzt. Erfolgreicher Start an den ersten Standorten Die ersten Sensoren wurden bereits im Herbst 2025 in der Metzstraße im Französischen Viertel sowie in der Krausstraße installiert. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die digitale Unterstützung dazu beitragen kann, Verkehrsbehinderungen gezielter zu identifizieren und bestehende Regelungen wirksamer durchzusetzen. Insbesondere die Müllabfuhr, aber auch andere große Fahrzeuge, sind darauf angewiesen, enge Straßen und Kreuzungsbereiche sicher zu passieren. Falschparkende Fahrzeuge führen hier regelmäßig zu Verzögerungen und erschweren wichtige kommunale Abläufe. Smarte Technik unterstützt bestehende Regeln Die eingesetzten Bodensensoren erkennen ausschließlich, ob sich über einem Sensor ein Fahrzeug befindet und dort über einen bestimmten Zeitraum steht. Sie überwachen nur Bereiche, in denen bereits ein Halt- oder Parkverbot besteht. Zusätzlicher Parkraum geht durch die Maßnahme nicht verloren. Dabei werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Vom System gemeldete Fälle werden anschließend durch das Ordnungsamt vor Ort überprüft. Digitale Lösungen für den Stadtalltag Das Projekt „Zusammen Platz Machen“ zeigt, wie digitale Technologien dazu beitragen können, konkrete Herausforderungen im Stadtalltag zu lösen. Durch die Zusammenarbeit von KielRegion, Tiefbauamt, Ordnungsamt und Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel entstehen praxisnahe Lösungen für eine moderne, funktionierende und lebenswerte Stadt Mehr Infos hier. |