
Pressemitteilung
26. Februar 2026
Abschlussveranstaltung des deutsch-dänischen Interreg-Projekts bringt Unternehmen und Nachhaltigkeitsexpert*innen zusammen
Mit “GrønBusiness Future Day – Tools. Impulse. Ausblick.“ hat das deutsch-dänische Interreg-Projekt am 26. Februar im Flensburger lisezwei einen beeindruckenden Abschluss gefeiert. Knapp drei Jahre nach Projektstart lud die Initiative zum großen Abschlussevent ein – mit dem klaren Signal: Das Engagement soll weitergehen. Über 50 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Nachhaltigkeits-Initiativen folgten der Einladung und diskutierten gemeinsam, wie nachhaltige Transformation in der Deutsch-Dänischen Nachbarschaftsregion auch künftig gelingen kann.
GrønBusiness wird mit 1,8 Mio. € aus Mitteln des Interreg 6A Deutschland-Danmark Programms gefördert.
Keynotes mit Weitblick
Den Auftakt machte Lisa Buddemeier von PantaRhei Integral Consulting, die seit über 20 Jahren Organisationen in Transformationsprozessen begleitet. In ihrer Keynote „Zukunft geht nur gemeinsam“ verdeutlichte sie, dass echte Kreislaufwirtschaft und regeneratives Wirtschaften nur im Zusammenspiel starker regionaler Ökosysteme gelingen kann. Mit konkreten Pionierbeispielen zeigte sie, wie eine zukunftsfähige Wirtschaft bereits heute Gestalt annimmt.
Anschließend beleuchtete Prof. Dr. Pao-Yu Oei von der Europa-Universität Flensburg in seiner Keynote „Klimaschutz und Energiewende: Globale Herausforderung und regionale Verantwortung“ die wissenschaftliche und gesellschaftliche Dimension der Klimakrise. Er machte deutlich, dass der Weg zu 100 % erneuerbaren Energien nicht nur eine globale Aufgabe ist, sondern konkrete Handlungsmöglichkeiten vor Ort erfordert – bei Unternehmen, Kommunen und Netzwerken gleichermaßen.
Praxisorientierte Workshops
Am Nachmittag vertiefte ESG-Beraterin Anje Kluth von Sustaineration das Thema in einem interaktiven Workshop zu Klimaszenarien. Die Teilnehmenden analysierten zwei mögliche Zukünfte – das 2-Grad- und das 4-Grad-Szenario – und erarbeiteten gemeinsam Klimarisiken, Chancen sowie sogenannte „No Regret“-Maßnahmen für resiliente Organisationen. Dabei stand auch die deutsch-dänische Zusammenarbeit als möglicher Innovationsmotor im Fokus.
Im zweiten Workshop präsentierte Nadejda Ulstrup-Hansen das Symbiosis Game der Kalundborg Symbiosis – einem der weltweit bekanntesten Beispiele für industrielle Symbiose – und machte spielerisch erfahrbar, wie Unternehmen durch Kooperation Ressourcen schonen und Synergien schaffen können.
Ausblick: Was kommt nach GrønBusiness?
Den Abschluss des Tages gaben die Projektpartner gemeinsamen einen kurzen Ausblick über die Zukunft der Nachhaltigkeitsarbeit in der Region. Auch wenn das Projekt GrønBusiness im März 2026 offiziell endet, zeigte der Future Day: Der Wille zum gemeinsamen Handeln ist ungebrochen. Das aufgebaute Netzwerk soll als Grundlage dienen, um die nachhaltige Transformation in der Deutsch-Dänischen Nachbarschaftsregion weiter voranzutreiben.
Hintergrund: Die GrønBusiness-Projektregion erstreckt sich von der deutsch-dänischen Nordseeküste über Schleswig-Holstein und Süddänemark bis hin nach Seeland. Auf dänischer Seite sind die drei Wirtschaftsförderungen Business Esbjerg, Kalundborgegnens Erhversråd und Sorø Erhverv sowie die Syddansk Universitet Sønderborg als Projektpartner beteiligt. Für Schleswig-Holstein an Bord sind die Wirtschaftsförderungen Nordfriesland und Rendsburg-Eckernförde, die Hochschule Flensburg sowie die KielRegion, die die Gesamtleitung des Projekts verantwortet. Das Projekt läuft über drei Jahre von April 2023 bis Ende März 2026.
Weitere Informationen: www.groenbusiness.eu







